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Der Untergang Kandarins

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Der Untergang Kandarins

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:09 pm

Grüße,

hier folgt eine sehr intressante Geschichte über Intrigen, Verrat, Tod und Ungerechtigkeit über das ende einer Weltmacht. Das Ende Kandarins. Ich wünsche viel Spass beim Lesen

Hochachtungsvoll, Miximus Glad II, Herzog von St. Helena und Yanille
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Vorwort

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:10 pm

Vorwort

Denke ich nur ein Jahr zurück, dann kommt mir in Sinn wie die Welt noch klare Strukturen hatte, eine Ordnung die hätte ewig halten können. Um so spannender ist es jetzt zu sehen wie schnell die Welt einbricht wenn nur ein Bein fehlt. Als ich aus Asgarnien verschwand, tat es mir auch das Bündniss mit Kandarin gleich. Kandarin hatte nun weder Verträge die es an etwas binden noch einen König der es in Zaum hält. Diese Geschichte handelt davon was passiert wie ein Reich von einem blutrünstigem, skrupellosem General geführt wird, wie ein Königssohne seine Macht nicht erhält, wie Korrpution, Verrat und Machtgier das einst mächtigste Reich zu Fall brachte. Dies ist die Geschichte vom Ende Kandarins.

(von ExilKaiser Miximus Glad dem I.)
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Kapitel 1: Das Ende des alten Königs

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:10 pm

Wenn sich mächtige alte Autoritäten verabschieden zieht es oft viele andere mit sich. Bricht die Monarchie im einen Staat zusammen, ziehen oft andere mit. Jedoch ist das was hier passiert wohl einzigartig.
Bei meinem Prozess habe ich es nun endlich gestanden. Ich mit schwarzer Perücke und falschem Bart, anderen Gewändern und edler Krone, mit anderer Ausdrucksweise und anderen Methoden war der legendäre König Laziur der I. von Kandarin. Vor vielen Jahren war mir schon klar, wenn mein Asgarnien alleine hier steht, wird es verweichlichen es wird keine Angst mehr vor anderen haben und dekadent werden. Darum fing ich an einen zweiten Staat aufzubauen, keinen so edlen, keinen so ehrenhaften wie mein altes Asgarnien. Ich baute dieses Reich auf und es wurde größer und größer. Am Ende war ich König des größten Reiches der Welt und Kaiser des mächtigsten Reiches der Welt.
Doch meine Geheimnisse sind ans Licht gekommen und da ich die Last meiner eigenen Schuld selbst nicht mehr tragen konnte bin ich als Kaiser und König abgetreten um neuen Leuten den Weg zu ebnen... hinterlassen habe ich zwei Reiche ohne Regenten die verschiedener nicht sein könnten und deren Ende wohl kurz bevorsteht...
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Kapitel 2: Wie ein General ein Regent wird

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:11 pm

Nun steht Kandarin ohne Regent da. Die Politik von Kandarin machte noch nie wirklich der König. Der König hielt nur den General in Zaum. Gandoriann machte die eigentliche Politik, die sich oft nur um Kriege und Geldeinnahmen drehte.
Sklaverrei, die Wüstenkriege und die Verfolgung aller Elfen sind wohl die besten Beispiele für seine Vorgehensweise. Nun da er niemanden mehr vor sich hat kann er tun was er möchte. Als ich mein Exil plante, dachte ich Gandoriann würde versuchen König zu werden und sich dann von den königlichen Freunden so sehr ablenken lassen dass er keine Untaten mehr tut. Nicht umsonst bekam er "Laziurs" Adoptivtochter, die Prinzessin Kandarins zur Frau.
Doch ich hatte ihn unterschätzt...
Gandoriann wurde nicht König. Gandoriann nahm seine Armee aus Offizieren, Söldnern und Sklaven und eroberte das ganze Land für sich. Viele Leute die noch auf einen König hofften und sich gegen Gandoriann wehrten wurden einfach umgebracht oder versklavt...
Ich werde mir nie verzeihen dass diese Leute wegen mir gestorben sind...
Im ganzen Land, nein in der ganzen Welt ging ein kalter Luftzug durch die Räume wenn man den Namen des großen Generals Gandoriann von Kandarin hörte...
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Kapitel 3: Folgen der "Revolution"

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:11 pm

Als wäre es heute erinnere ich mich an diesen Tag... an diesen jungen Bauern der an mein Schloss klopfte. Meine Wachen wollten ihn gar nicht hereinlassen doch ich gewährte ihm eine Audienz. Dieser junge Mann fiel vor mir auf die Knie und flehte mich an seine Familie nach Yanille zu lassen. Draußen tobe Bürgerkrieg und seine kranke Mutter würde ihm ganz sicher zum Opfer fallen.
Gandorianns Revolte war keine Revolution des Volkes. Keinem Mann wurde dabei geholfen, außer Gandoriann und seinen Schergen. Er hinterließ ein Blutbad, eine Welt ohne Hoffnung und eine Bevölkerung in Armut. Jeder kämpfte um sein Überleben. Es gab Raube, Kravalle, Bürgerkriege, Morde und Randale, die Gandorianns Regierung nicht beendete. Keiner konnte mehr ruhig Leben vorallem nicht auf dem Land. Ich kenne Kandarin und weiß was es einmal war und wie glücklich viele Menschen darin leben konnten... aber jetzt... ich kann es einfach nicht fassen.

als ich einige ,einer Leute aussandte um die Familie des Jungen zu holen erhielt ich nur noch die Nachricht, dass sie einer Randelengruppe zum Opfer fiel. Doch ihm konnte ich noch helfen. Heute ist der junge Mann mein Oberhofmeister und lebt bei mir glücklich, doch den Schock von dieser Zeit hat er wie auch ich wohl nie überwunden...
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Kapitel 4: Gandorianns Pläne

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:12 pm

Man stelle sich vor man währe Herr über ein Reich, das völlig zerstört ist. Man hat nahezu endlos Geld und die Mächtigste Armee der Welt. Was würdest du tun?

Gandoriann hat das nicht getan. Der skrupellose General hatte andere Pläne im Sinne er sah sich die Karte und sah sein Reich an. Der Westliche teil der Welt war Grau... die Farbe des Kandarischen Reiches. Die graue Armee wurde jedoch von den Östlichen Ländern wie Misthalin, Morytania oder der Wüste, die Kandarins chon seit den Balkankriegen besetzt hatte, durch ein großes weißes Gebiet getrennt. Das asgarnische Kaiserreich.
Im Kaiserreich war nichts mehr wie früher... die Armee hatte sich nahezu aufgelöst. Regiert wurde das Reich von kleinen Splittergruppen und einzelnen Baronen, Herzögen oder Fürsten. An der Spitze nannte sich ein junger Elf namens Legendir Kaiser. Er war ein Kaiser ohne Reich, ohne Macht, ohne Armee und ohne Mittel. Außer dem Titel blieb vom Kaiserreich nicht mehr viel übrig.
Ein leichtes Fressen für den General, da ja auch noch das Bündniss mit Asgarnien durch meinen Rücktritt aufgelöst wurde.

Gandoriann vergrößerte also mit dem Geld seine Armee, rekrutierte viele Bauern zu Soldaten und brachte die graue Armee auf eine Größe die wohl keine Armee je zu vor gehabt hatte...
der Plan des Generales war es also Asgarnien einzunehmen und dann weiterzuziehen bis er eines Tages die Macht hat, die Macht über die ganze Welt.
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Kapitel 5: ein neuer 1. Offizier

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:12 pm

die graue Armee war nun riesig, so groß dass nicht mal ein so erfahrener General wie Gandoriann sie alleine führen konnte. Aber er hatte ja seine Skrupellosen Offiziere.
der Diktator von Kandarin war keinenfalls dumm oder unfähig. Gandoriann war bewusst dass er nicht einfach nach Asgarnien reisen kann und dort alles niedermätzeln. Er brauchte einen 1. Offizier der für ihr die Feldzüge führte.
Es gab viele Bewerber, doch es wurde der ausgewählt der mir am meisten Sorge bereitet...
mein eigener Sohn... Staro.
Offizier Starogonus Glad hatte nun eine Armee von beträchtlicher Größe unter seiner Kontrolle und sollte nun einen Feldzug gegen seine ehemaligen Brüder führen.
Er tat es... ohne ein einziges mal mit der Wimper zu zucken. Er nahm den Posten an und bereitete den Feldzug weiter vor...
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Kapitel 6: Der Asgarnienfeldzug

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:13 pm

ewige reihen von Soldaten, einheitliche Graue Rüstungen, perfekt Geschärfte Klingen, durschlagstarke Bögen und mein Sohn stolz und mit geschwollener Brust an der Sitze dieser riesigen Armee.
Auf der anderen Seite:
Ein unfähiger "Kaiser" eine zerstörte Armee, unerfahrene Fürsten, undisziplinierte soldaten und unbesetzte Wälle und Türme...

als an diesem Tag ein Bogenschütze am Morgen seinen Dienst anträte und am Dorf der Seher in Richtung Westen ausschau hielt bot sich ihm ein Bild das wohl sein eindrucksvoll gewesen sein muss.
scheinbar nicht enden wollende Reihen an Soldaten, durchsetzt mit im Windbehenden Bannern und strahlend graue Rüstungen die sich auf die Stadt zubewegten.
Alle Soldaten in der Gegenden versuchten sich gegen die Armee, die von Starogonus geführt würde zur wehr zu setzen, jedoch erfolglos...

Zuerst fiel Dorf der Seher, danach wurde ein verlassenes Relleka anektiert. Nachdem Charterby eingenommen wurde, stoppte die Armee kurz vor dem Wolfgebirge. Kahm jedoch bald mit Schiffen in Taverly an...
Tag für Tag rückte die graue Armee immer mehr vor. Als die Truppen vor Falador standen kapitulierte Legendir und ließ alle restlichen Soldaten von Port Sarim aus nach Kramaja verschiffen.

Asgarnien war gefallen und die Kaiserkrone lag am Boden...
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Kapitel 7: Die Welt leidet

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 7:13 pm

Nachdem Asgarnien erobert worden war, wurden Massen an Asgarnischen Sklaven nach Ardoughne gebracht.
Starogonus schmertzte es. Ihm wurde nun klar dass er sein eigenes Volk verraten hatte... jedoch machte er weiter. Starogonus war wohl kein Asgarne mehr er war nun so kaltblütig und besessen von Macht wie Gandoriann selbst.
Obwohl der 1. Offizier keine weiteren Befehle erhalten hatte, nahm er die alten Schätze Asgarniens und zog mit seiner Armee weiter. Weiter in Richtung Osten. Er nahm Ortschaft für Ortschaft ein, ließ viele Menschen töten und noch mehr versklaven.
Als Starogonus dann auf dem Tron in Varrock saß, stand plötzlich Gandoriann vor ihm.
Die Armee des Generals wurde mehr als nur dezimiert und eine Weltmacht hatten sie noch nicht Bezwungen. Die demokratische Republik Kramaja lebte immer noch in Wohlstand, hatte eine in-takte Armee und viele freiwillige Flüchtlinge die nur darauf warteten Rache zu nehmen, an der grauen Armee, dem 1. offizier und dem übermächtigem General Gandoriann.
Starogonus wurde abkomandiert und zurück nach Ardoughne gebracht.
Ab jetzt führte Gandoriann selbst seine Armee weiter.
Sein nächstes Ziel war Canifis und der Rest des schwachen Morytanias.
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Kapitel 8: Ein entscheidener Sieg

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 11:01 pm

Während Gandoriann mit seiner Armee in Morytania wütende, übernahm Offizier Starogonus die Macht über die Stadtwache von Ardoughne. In den alten Gebieten Kandarins, lebten nun mehr Sklaven als Bauern. Kein Gutsherr bezahlte noch richtige Arbeitskräfte. Die Sklaven arbeiteten auf den Feldern und der einfachen Bevölkerung ging es immer schlechter, jedoch kahm an einem denkwürdigen Tag ein sehr junger Mann nach Schloss St. Helena.
Sein Name war Prinz Konstantin von Kandarin. Der Sohn der kandarischen Prinzessin, die ich einst adoptierte und vom General persöhnlich. Er hatte wohl mehr anrecht auf den Tron als Gandoriann selbst wesswegen Konstantin alle Macht entzogen wurde. Als er vor mir stand, wollte er sich jedoch mit dieser Tatsache nicht mehr zufrieden geben. Er bat mich um Soldaten meiner Garde um wenigstens in Arodughne eine Revolution gewinnen zu können. Er wollte alle Sklaven befreien, sodass jeder auch wieder als Bürger an sein Glück kommen konnte und hatte auch weitere sehr edle Ziele.
Da ich selbst nichts unternehmen durfte gab ich dem jungen Mann die Soldaten und hoffte auf ein baldiges Ende dieser schrecklichen Zeit. Als der Prinz vor Ardoughne stand, wurden er und seine Truppen nicht von Wachen aufgehalten. Viele Bürger hatte der junge Rebell mit sich geführt und zur Revolution geführt. Doch als sie alle auf dem Stadtplatz standen, waren sie auf einmal von Bogenschützen umzingelt.
Starogonus Plan hatte gewirkt er hatte alle Revoltöre in der Mange, jedoch erkannte er das Potential dieser Revolution und nutzte dies für sich. Mit einigen Bewegenden Worten machte er klar dass er diese Stadt nicht aufgeben würde, dass er der Herr von Ardoughne währe und Seine Position so schnell nicht aufgäbe. Er forderte den unerfahrenen Prinzen zum Zweikampf.
Sein Einsatz, die Herrschaft über Ardoughne.
Der Einsatz Konstantins, die Revolutionsarmee.
Alle standen sie im Kreis um die beiden fechtenden Männer, doch schnell war klar, dass der Prinz kein Gegner für Starogonus war. Bald lag er am Boden und flehte um Gnade. Doch diese gewährte Starogonus ihm nicht, sondern rammte ihm sein schwert direkt ins Herz.
Nun herrschte Starogonus, er hatte eine Stadt, er hatte eine Armee und er hatte die Gier mehr Land und mehr Macht zu erlangen.

Wenn es auch kein Sieg für den Prinzen war, war es trotzdem ein Sieg für die Freiheit des Volkes, denn sie waren von Gandoriann befreit und ein neuer Heerführer machte sich auf dem Weg diesen Aufzuhalten. In solchen Zeiten... ging es nicht mehr darum einen guten Herrscher an der Spitze zu haben, sondern zu überleben und sicher zu sein vor der Welt... egal wie...
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Kapitel 9: Der 1. Schritt zum Wahnsinn

Beitrag  nordwind-freak875 am Do Aug 11, 2011 11:25 pm

als Starogonus seine Armeen in Richtung Asgarnien führte, kahm General Gandoriann von einem erfolgreichen Feldzug aus dem Osten zurück. Schnell erhielt er die Nachricht über die Aufstände in Kandarin und marschierte mit seinen neuen morytanischen Truppen ebenfalls in Richtung Asgarnien.
2. große Armeen unter starker und Erfahrener Führung prallten auf der Ebene hinter Falador aufeinander. Lang dauerte die Schlacht, 2 Tage lang ließ ich mir jede Stunde neue informationen liefern und wurde nicht schlau aus ihnen. Was genau vor sich ging weiß heute wohl keiner mehr, aber am Morgen des dritten Tages erhielt ich die Nachrichten vom Verschinden meines Sohnes. Gandorianns Truppen waren zusammengeschrumpft durch die vielen harten Kämpfe, jedoch hielt sich Gandoriann nun für unbezwingbar.
Er ließ sich verehren und nur noch als der große General anreden. Über die Krisen die sich überall Anbahnten war er sich gar nicht bewusst, er sah nur auf die Karte und sah dass ihm eine Großmacht noch fehlt: Kramaja
So plante Gandoriann mit seinen letzten paar Truppen seinen letzten Feldzug, den Feldzug auf die ehrenhafte Inselrepublik.
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Kapitel 10: Der Kramajafeldzug

Beitrag  nordwind-freak875 am Fr Aug 12, 2011 11:51 pm

schon 1 Woche nach der Schlacht und ohne sich um sein Reich zu kümmern machte sich Gandoriann auf nach Port Sarim und ließ Schiffe bauen. Innerhalb von nur wenigen Wochen hatte er eine Beträchtliche Flotte mit der er in Richtung der Inselrepublik aufbrach. Doch Gardon der Päsident Kramajas war nicht dumm. Er hatte mit dem Angriff gerechnet und als die graue Armee ins Landesinnere von Kramaja vordrang fand sie keine Menschenseele fort. Doch als der General sich umsah sah er wie seine Schiffe vom Hafen gingen. Er konnte kaum fassen dass er darauf reingefallen war. Nun war er gefangen auf der INsel. Seine Armee war gestoppt und die INsel von allen Seiten mit Schiffen bewacht.
Wochen vergingen...
Monate vergingen...
Die Nahrung wurde knapp...
Die Armee wurde immer schwächer...
ganz Kramaja war bis zum letzten Stück Brot leer... so konnten die um einiges kleineren Truppen Kramajas nach einigen Monaten einen Vorstoß auf die Insel machen und in einer vernichtenden Schlacht mit großen Verlusten auch für Seiten Kramajas die graue Armee bezwingen.
Doch eine Leiche fand man nicht... Gandoriann war nicht tot... Niemand wusste wo er war, doch seine Armee war besiegt und die Welt sicher... Hofften wir...
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Kapitel 11: Revolution im ganzen Reich

Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 12:06 am

Die Hauptarmee des Generals war also geschlagen, jedoch blieben noch einige Truppen zurück die im Reich die "Ordnung" halten sollten, aber die die Nachricht des Endes der grauen Armee verbreitete sich schnell.
Ich bekahm eines Tages einen Brief der auch heute noch im Familienarchief zu finden ist:

"(...)Die letzte Zeit war hart für das Volk. Viele wurden getötet oder verskalvt! Auch ich lasse mir das nun nicht mehr bieten! Nun ist die Zeit gekommen sich gegen die Herrschaft des verschollenen Generals aufzulehnen! Ich habe eine Armee aufgestellt und werde nicht ruhen bis die Wüste wieder frei ist von den grauen Unterdrückern!
Ich kenne euch Miximus Glad, ihr seit ein guter Herrscher, ich werde hier im Osten die Welt befreien und brauche euch um den Westen zu befreien, bitte unterstützt die Revolution!

in höchster Achtung und erwartung eines baldigen sieges,
Hachiem von Nardah, Führer der Araber"

Und so fing es an...
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Kapitel 12: Die Grenzen Brechen

Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 12:13 am

Ich war nur ein ExilKaiser ich hatte nicht mehr die Macht, das Recht und die Mittel einen Feldzug zu führen, doch ich tat das was ich zu dieser Zeit noch konnte. Ich schrieb Briefe an alle bedeutenden und einflussreichen Personen die etwas bewirken konnten. Ich stellte Truppen und ich stellte Geld.
So begannen die Revolutionen in der ganzen Welt. Zuerst war die Wüste befreit, dann alt-Kandarin, dann die Fremmenik-Provinzen und später alle Gebiete die von der grauen Armee besetzt waren.
Nun stand hier eine Welt ohne eine Ordnung, es gab hier keine vorherrschenden Mächte mehr. Sie war ein unbeschriftetes Blatt und das sollte sie noch lange bleiben, sodass später neue Mächte aufsteigen können um diese Welt so zu formen wie sie es wollen.
Doch die Gladsche Dynastie überstand den Krieg und konnte bis zum Ende seine Ehre und würde tragen. Sogar mein verlorener Sohn hatte seine Ehre wiederhergestellt...

Es sollte noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern bis die Zeit die Wunden dieses Krieges heilte, doch er war noch nicht zuende...
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Kapitel 13: Bis zum letzten Mann...

Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 12:36 am

Für die meisten endet hier die Krieg, die meisten kennen die Geschichte die danach passierte nicht mehr, denn ich habe es bis zum Verfassen dieses Buches niemandem erzählt. Die Geschichte vom wahrem Ende dieses Krieges...

Da die Welt gekippt war und es weder ein Asgarnisches noch ein Kandarisches Reich gab, konnte ich mich wieder aus Yanille bewegen und ging nach Ardoughne. Heimlich schlich ich mich aus dem Schloss, denn ich wollte nicht dass jemand erfährt, wo ich nun bin. So ging ich mit einem Bettlermantel getarnt und mit einem Schwert am Gürtel in die Hauptstadt des ehemaligen Großreiches.
Keiner erkannte mich mehr... ich war nun alt... ein wenig verwildert... nicht mehr der Kaiser als den mich die Leute erkannten mit diesem Mantel hielten sie mich alle nur noch für einen armen alten Mann der wohl seinen Weg im Leben verloren hatte...
und vllt hatten manche damit sogar Recht...

Um der alten Zeiten willen sah ich nochmal ins Schloss von Ardoughne. Ich sah mir den großen Tronsaal an, die schöne BIbliothek, das Konferenzzimmer, die Schlafzimmer und die Aussicht vom Dach. Das ganze SChloss war menschenleer, verwüstet und bis zum letzten Stück Gold geplündert .
Als ich dann dort so stand meine Kaputze vom Kopf genommen mit dem Blick über die Dächer Ardoughnes hörte ich auf einmal eine Stimme hinter mir ertönen:
"Welch eine Ehre der ehemalige Kaiser in meinem Schloss."
Ich drehte mich um und sah in seine wahnsinnigen Augen. Sein Haar war zerzaust und sein Umhang war zerissen.
"Ich bin durch einen Tunnel nach Crandor gegangen, habe mich dort gegen alle Wesen zur wehr gesetzt und mir aus einem Schiffswrack ein Floß gebaut mit dem ich später an Land gespült worden bin. Nun bin ich hier... mein REICH REGIEREN! ICH DER GROßE GENERAL GANDORIANN, FÜHRER DER WELT!"
Darauf antwortete ich nur:
"Gandoriann, egal wie alt, egal wie zerstört ich bin. Ich würde alles tun um das zu verhindern"
"Na dann soll es so sein..."
Antwortete er und griff mich mit seinem Schwert an. Bis zum Konchen bohrte es sich in meinen linken Arm. Daraufhin zog ich mein Schwert und begann einen Fechtkampf mit ihm, bis ich am Ende ohne Schwert , kurz vor den Zinnen stand.
"Es war mir eine Ehre, "König Laziur" "
sprach der verrückte General und holte mit seinem Schwert aus, doch ich wich aus, stand hinter ihm und stürtzte ihn von den Zinnen.
"DAS WIRD MICH NICHT TÖTEN! ICH BIN GENERAL GANDORIANN! ICH BIN UNSTE"
dann hörte ich noch das dumpfe aufprallen seiner Rüstung auf dem Schlosshof.

Das war das letzte das je ein Mensch von Gandoriann hörte und das ware Ende des Krieges... Doch egal wie schrecklich seine Schandtaten waren, so empfinde ich doch Respekt und Verehrung dafür, dass dieser Krieg bis zum letzem Mann, bis zu dem General, der ihn begann, geführt wurde...

So wie mein Arm nach der Verarztung begann auch die Welt langsam zu heilen, doch konnte ich mich nicht mehr ganz erholen.
Ich hoffe die Welt kann es eines Tages völlig vergessen, was in diesen Jahren passierte und gut weiterleben...
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Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 12:47 am

Nachwort:

Das war die lange, traurige und weltverändernde Geschichte vom Untergang Kandarins.
Mein Leben lang habe ich mich verantwortlich für diese Krise gefühlt... für den Tod so vieler...
Ich werde nie vergessen was ich gesehen habe... was Leuten angetan wurde...
Doch hätte ich bis zum Ende alles getan soetwas zu verhindern.
Viele Tapfere und ehrenhafte Menschen haben ihr Leben in diesem Krieg gelassen, doch bin ich mir sicher sie haben es nicht umsonst getan. Die Welt ist nun frei von allem. Sie muss sich zwar erholen, doch eines Tages werden neue Herrscher kommen, die sich um die Welt so sorgen wie ich es tat und noch heute tue. Sie wird sich wohl anders entwickeln, doch vllt ja zum Gutem. Ich hoffe so manch einer lernt etwas aus der Geschichte und auch dass viele gewarnt sind vor Kriesen wie diesen.
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Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 12:48 am

Nun das war die Geschichte des Untergangs von Kandarin, verfasst durch meinen Urgroßvater. Man merkt der Geschichte an, dass er sich zu dieser Zeit veränderte... Wie auch er wegen seiner Schuld verbitterte und wie verwirrt er schreibt im gegensatz zu früheren Büchern.
Doch finde ich es intressant und hoffe auch einigen von euch gefällt die Geschichte.
Ab nun dürft ihr auch gerne Kommentieren
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Re: Der Untergang Kandarins

Beitrag  Chuck Norris am Sa Aug 13, 2011 1:04 am

Erstmal.

Gute Geschrieben. Muss ich zugeben, Hut ab.

Aber eine Frage hab ich, wie lange dauerte der Krieg? Und wann begann er? Also wieviel Jahre waren schon in der 100Jährigen Zeitspanne verstrichen als er begann?
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Re: Der Untergang Kandarins

Beitrag  Professor Theorie am Sa Aug 13, 2011 8:31 am

auch wenn ich in letzter Zeit euch nicht gerade gut gesinnt war, muss ich doch zugeben, dass ihr vermutlich ein genau so großer gewinn für das neue wie für das alte RPG sein werdet.
Auch danke ich euch für eure ausführliche Schilderung der Ereignisse, welche auch einen guten Hintergrund für das neue RPG liefern können.

Die Fragen Areldurs hätte ich auch.

_________________
"wer nicht denkt, kommt nicht weit. Wer versucht zu denken, hat den ersten Schritt geschafft. Doch bis zur vollendeten Weisheit ist selbst der größte Denker noch weit entfernt und wird sie nie erreichen."

chinesisches Sprichwort, 3. Jh n. Chr., frei übersetzt

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Re: Der Untergang Kandarins

Beitrag  nordwind-freak875 am Sa Aug 13, 2011 1:47 pm

Danke für das Lob. Der Krieg startete ca 10 Jahre nach dem Ende des RPGs und endete ca 20-25 jahre Danach.
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Re: Der Untergang Kandarins

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